Zeitig in der Früh legten wir in Crotone ab. Wir hatten mit dem Bug zum Kai festgemacht, mit einer Mooringleine an der Steuerbordseite. Als wir schon fast aus der Lücke waren, fiel Sabina der Bootshaken in s Wasser. Bevor wir nahe genug dran waren, trieb ihn der Wind bereits zwischen die Mooringleinen der Nachbarboote, so blieb Sabina diesmal der Sprung ins Wasser nicht erspart. Na ja, der Sprung schon, sie durfte die Badeleiter benutzen, aber so ein erfrischendes Bad am Morgen soll ja sehr belebend sein. Jedenfalls war sie eine Minute später bereits wieder an Bord, mit dem Bootshaken. Gleich nach der Hafenausfahrt zogen wir die Genua auf und gingen auf Kurs, der Wind kam genau von Hinten und daran sollte sich bis St. Maria di Leuca nichts mehr ändern, außer das wir wieder einmal ins zweite Reff am Groß mussten und die Genua ganz eingerollt war. Aber die sechs bis sieben Windstärken sorgten für flotte Fahrt. Am frühen Nachmittag überlegten wir gerade ob wir schon duschen sollten oder nicht, als eine Welle schräg von hinten ins Cockpit einstieg und diese Frage für uns klärte. Ein paar Liter fanden sogar den Weg über den Niedergang bis in den Salon. Na gut, raus mit trockenen Klamotten und dem erwärmten Süßwasserkanister, obwohl das Wasser warm war, fröstelten wir dann ganz ordentlich im Wind. Weiterlesen: Crotone – Brindisi…