Aufbruch

22 Mai, 2018 | Kategorie: Segeln 2009 | noch keine Kommentare

Um dreiviertel Drei klingelt der Wecker, aufstehen, anziehen, letzte Sachen in den kleinen Handgepäcktrolley, dann sitzen Sabina und ich auch schon im Auto fahren in den 22 Bezirk, um Gerhard meinen ersten Mitsegler abzuholen. Während letze Nachtschwärmer nach Hause fahren, steuere ich das AUto zum Flughafen nach Schwechat. Kurz nach halb Vier sind wir in der Schalterhalle und versuchen Gerhards Gepäck einzuchecken. Gelingt auch nach mehrmaligem Nachfragen. Um die Eincheckautomaten bilden sich Menschenknäuel, für Wenigflieger ist alles ein wenig kryptisch. Endlich sitzen wir in der Wartezone, nur um zu erfahren, das wir eine halbe Stunde später abfliegen. Schließlich hebt der Flieger ab, um 8:45 landen wir in Preveza. Da ich kein Gepäck aufgegeben habe, bin ich der Zweite beim Schalter für Mietautos. Stolz weise ich meinen EVoucher vor, bringt leider gar nichts. Sie brauchen eine Ausdruck, den hatr mir das Buchungsprogramm aber ausgeredet, sowas ist im Smartphonezeitalter nicht mehr zeitgemäß, außer in Preveza am Flughafen. Das verschicken des EVouchers klappt auch nicht und so wird händisch das Formular ausgefüllt, welches ich schon zu Hause am Computer ausgefüllt habe. Schließlich sitzen wir in einem weißen Nissan und fahren in die Werft.

Das Gepäck ist schnell an Bord wir fahren zu einem Edelstahlschlosser und Boatyard, den Gerhard im Internet gefunden hat und sich anschauen . Gut das ich mir schon zu Hause auf Google Earth genau angeschaut habe, wo das Geschäft liegt, Teilweise über Schotterpisten geht es am amvrakischen Golf entlang, bis wir den Betrieb mit angeschlossener Werft endlich finden. Die Preisgestaltung ist aber der Werft in Preveza sehr ähnlich nur halt mitten in der Pampa, ohne Einkaufsmöglichkeit. SO fahren wir weiter nach Lefkas Stadt einkaufen, vorher jedoch genießen wir an der dortigen Hafenpromenade einen Gyrospita bei den Daltons, meinen Lieblingspitageschäft in Lefkada Stadt. Schnell ist beim Lidl ein Einkaufswagen gefüllt, wir haben nur Zucker,Essig und Knoblauch vergessen, wie sich später herausstellt.

Als wir um 14h in der Werft ankommen, ist Squib schon am Transportwagen. Schnell bringen wir noch die Einkäufe an Bord, bevor ich ins Marinabro zahlen gehe und noch
die Gasflasche tausche. Squib wird noch einmal abgesetzt bevor sie der große Bootskran ins Wasser hebt. Weil einer der Seilzüge sitz nicht absenkt, dauert es noch eineinhalb Stunden bis Squib im Meer schwimmt.Wir füllen noch die Wassertanks, verstauen die Vorräte und gehen ein letztes Mal in eine Taverne zum Abendessen.Beim Anbord steigen streift eine Relingsstütze Gerhard`s Kamera aus dem Hosensack, sie verschwindet mit lautem Platschen unter dem Boot.

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