Vulcano – Crotone

25 September, 2010 | Kategorie: Segeln 2009 | 2 Kommentare

Auf Vulcano haben wir unsere Bootsnachbarn Marianna und Ludo auf ihrem 10 m Catalac –Katamaran kennen gelernt. Natürlich durften wir das Schiff auch besichtigen. Der Catalac ist ja genauso alt wie Madaris und nur einen Meter länger, aber wie viel Platz der Meter ausmacht konnten wir bewundern. Neben zwei Schlafkabinen gibt es einen Salon eine Küche; einen Abstellraum, das war früher eine Einzelkabine und das Cockpit würde einer 45 Fuß Yacht alle Ehre machen. Die Beiden segeln damit immer in den liparischen Inseln und bei Sizilien. Es war ein netter Nachmittag und wir verschoben die Vulkanbesichtigung auf den nächsten Morgen.

Zeitig machten wir uns zum Aufstieg bereit. Nach einer Stunde Wanderung plötzlich ein Hütterl am Steig, ab hier muss gezahlt werden. Verdammt, wir hatten kein Geld mitgenommen, aber jetzt eine Stunde zurück, dann wieder her und weiter, da wäre der Vormittag fast um . So schossen wir noch ein paar Fotos und kehrten aufs Schiff zurück.

Da der Wind ausließ, motorten wir bis zur Straße von Messina, leider hatten wir wieder starke Gegenströmung, sodass wir für die acht Meilen bis Reggio fast drei Stunden brauchten. Beim Anlegen wunderten wir uns, weil keine anderen Segelschiffe an der Mole lagen. Da tauchte die Coast Guard auf und teilte uns mit, dass wir hier nicht liegen dürften, dies sei ein kommerzieller Hafen.  Leider war keine Diskussion möglich, da die beiden kein Englisch sprachen. Auch in der Marina war kein Platz frei, Ankerplatz gibt es keinen, da die Küste steil abfällt und es wenige Meter vom Ufer entfernt gleich dreißig, vierzig Meter tief ist. Was tun? Zurück nach Messina auf der anderen Seite wollten wir auch nicht, also weiter, sozusagen, rund um den italienische Zehe nach Rochella Ionica dem nächsten Hafen auf unserem Weg.

Den erreichten wir am nächsten Vormittag. Als dann am Nachmittag schwere Gewitter über Rochella  zogen waren wir ganz froh hier zu sein, zumal der Liegeplatz nichts kostete. Auch am nächsten Tag regnete es bei stürmischem Nordostwind, erst am Nachmittag hörte es auf und wir spazierten die drei Kilometer zum Ort, um ein wenig einzukaufen.

Für Freitag war eine Winddrehung auf Süd angesagt, die kam dann auch als wir um 21h Kap Colon rundeten, fünf Meilen vor Crotone, wo wir derzeit sind. Der heutige Tag brachte wieder starken Wind und Regen, morgen ist Wetterbesserung angesagt und wir wollen dann endlich die Adria erreichen und die Straße von Otranto passieren. Mal schauen wie weit wir diesmal kommen.

2 Comments »

  1. Hallo Sabina und Peter, ich verfolge euch seit der Karibik, wo wir uns auf den Tobago Cays und in Sourfriere auf St. Lucia getroffen haben. Ich war Gast auf dem Holzboot „Lizza Forte“.
    Gratuliere euch zu der tollen Runde mit dem kleinen Boot. Gebt mir bekannt winn ihr in Lignano
    ankommt, meine Bav 760 steht in der Marina Aquileia nicht weit weg. Vieleicht bin ich bei eurer
    Ankunft in der Nähe.
    Liebe Grüsse
    Martin

    Comment von Martin Berner — September 26, 2010 #

  2. Hallo Martin!

    Wir wollen am zweiten Qktoberwochenende 9/10 Oktober in der Marina Marano in der Nähe von Lignano ankommen, das genaue Datum werde ich vorher auf die Homepage stellen.

    LG

    Peter

    Comment von Peter — Oktober 4, 2010 #

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