Zurück nach Wien

18 Oktober, 2010 | Kategorie: Segeln 2009 | 1 Kommentar

Als wir in Marina Marano Sonntag Nachmittag ankommen, sind wir schon ein wenig wehmütig, ganz unspektakulär legen wir am Schwimmsteg an, so als wenn wir von einem kurzen Bootsausflug  raus aus der Lagune zurück kommen würden. Nur unsere 16 Gastlandsflaggen erinnern uns an die letzten eineinhalb Jahre.

Für Montag um 15h bekommen wir einen Termin für das an Land stellen von Madaris, kurz bevor es soweit ist kommen Gitti und Gerhard, unsere Freunde aus Österreich zu uns. Beim letzten selbstgebackenen Kuchen aus unserer Omnia Backhaube für dieses Jahr und Kaffee werden die ersten Gschichtln erzählt. Abends sitzen wir dann lange in einer Pizzeria, die Zeit vergeht viel zu schnell.

Dienstagvormittag fahre ich mit den beiden nach Wien zurück, während Sabina auf dem Schiff bleibt und mit dem Packen anfängt. Noch am Dienstagabend besuche ich meinen Stammtisch in Wien, wo ich gerüchteweise ja schon erwartet wurde. Mittwoch besuche ich sowohl meine Eltern, als auch Sabinas Mutter, bevor es Donnerstag mit dem Auto wieder zurück zum Schiff geht. Sabina war schon fleißig und wir packen noch am gleichen Tag die ersten Kisten ins Auto. Leichter Zweifel kommt auf, ob wir wirklich alles verstauen können, ein Opel Corsa ist halt kein Lastwagen.

Freitag sind nochmals Arbeiten am Schiff angesagt, Ich darf mir die Hände beim Motor-, und Getriebeölwechsel schmutzig machen, während Sabina eine Kiste nach der anderen packt. Auch das gerissene Gasseil baue ich aus und bekomme gleich in der Werft Ersatz dafür.

Letztendlich sehen wir ein, dass nicht alles ins Auto geht, es hat sich ja doch so einiges angesammelt, zwei Kisten voll mit gesammelten Muscheln und Schneckenhäusern, etliche Kilo Sand vom rosa Strand auf Barbuda, Olivenholzschnitzereien aus Tunesien, zwei Fliesenbilder aus Portugal, schöne Treibholzstücke, usw. Wir beschließen am Samstag zurück nach Wien zu fahren und in ein, zwei Wochen noch einmal zurück, um den Rest zu holen. Kurz nach Sonnenuntergang fällt Sabina ihrer Mutter in die Arme, während das Essen schon auf uns wartet

So das wars, wir danken allen unseren virtuellen Mitreisenden für ihre Aufmerksamkeit, für die vielen Emails und Kommentare die wir bekommen haben Nächste Woche werde ich dann noch eine Galerie mit den Sachen die wir verkaufen wollen online stellen.

Letzten Montag hat mich ein anderer Segler angesprochen und wir haben fast eineinhalb Stunden über Ausrüstung und Blauwassersegeln gesprochen. Am Schluss hat er mich gefragt welchen entscheiden Tipp wir ihm geben können. Ich antwortete:

„Das Wichtigste ist einfach losfahren“

1 Kommentar »

  1. Und ich kann somit sagen: ICH WAR (virtuell) DABEI !
    DANKE !
    sc

    Kommentar by S.C. — Oktober 21, 2010 #

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