Mallorca

24 August, 2009 | Kategorie: Segeln 2009 | 1 Kommentar

 

Von der Cala Covas segelten wir in der Früh mit Kurs Mallorca ab. Sabina hatte den Wegpunkt für Porto Christo an der Südostküste Mallorcas eingegeben. Damit konnte man genau den Kurs steuern, der die kürzeste Wegstrecke ergab. Auch die Ankunftszeit berechnete das GPS. Kurz nach dem Segel setzen betrug sie 3:15 am nächsten Morgen. Aber mit dem auffrischenden Wind verkürzte sich die Zeit bis auf 18:30 des gleichen Tages, um am Nachmittag wieder in die Nacht zu rücken. Sieben Meilen vor Porto Christo schlief der Wind endgültig ein und wir motorten das letzte Stück. Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir den Hafen und ergatterten den letzten Ankerplatz vor der Marinaeinfahrt. 

Kurz nach dem Auslaufen war uns das Fischerglück hold, wir konnten zwei Makrelen aus dem Wasser ziehen. Wir segelten nun an der Küste der Calas entlang, doch leider, Platz gab es für uns keinen. In Porto Petro wollten wir uns einen Boje mieten, doch leider, ohne sich mindestens zwei Tage vorher anzumelden, gibt es keine freie Boje. So sind wir frustriert an allen Calas vorbei gesegelt. Fast hätte uns noch eine britische Motoryacht über den Haufen gefahren, erst dreißig Meter hinter uns änderte sie den Kurs und donnerte an uns vorbei. Ich hatte schon überlegt ob wir ins Wasser springen sollen bevor sie das Boot trifft. Über türkisgrünem Wasser glitten wir rund um Cabo Salinas weiter in eine in unserem Segelführer nicht verzeichnete Bucht und ankerten in vier Meter tiefem Wasser. Die Meisten der zahlreichen Boote verschwanden im Laufe des späteren Nachmittags und gemeinsam mit fünf anderen Yachten übernachteten wir am Rande eines Naturschutzgebietes. Am nächsten Morgen schwammen wir mit der Kamera an Land um auch Mallorca zu betreten.

Mit dem aufkommenden Wind setzten wir die Segel mit Kurs Ibiza. Bis zum späten Nachmittag hielt der Wind an, in der Nacht motorten wir auf Ibiza zu wo wir um fünf Uhr morgens an einer Boje in Cala Portinax festmachten, um noch ein wenig zu schlafen. Vormittags segelten wir in die nächste Bucht und stürzten uns mit unseren Taucherbrillen ins Wasser.

1 Kommentar »

  1. na ganz schön weit ihr zwei seebären !!!! bin wia google earth live dabei !!!! und lieber kapitän peter
    a,bissal mehr aufpassen am verkehr zu wasser wollen euch wieder sehen hoost ka hupe oder seehorn wie mann sagt????? lbg haschi

    Comment von christian haschka — August 24, 2009 #

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